Dieses Bild ist auch als Kunstdruck erhältlich. Alle Kunstdrucke sind gedruckt auf archivfestem Büttenpapier mit pigmentierten Tinten, rückseitig handsigniert und datiert mit Künstlerstempel.
AMMONIT (WASSERWESEN)
Original-Ölbild 100 x 120 x 4,5 cm, 2022, Ölfarbe, Walnuss-Sud auf Leinwand
Das Unikat ist auf der Rückseite datiert und signiert. Verpackung und Versand (Inland) mit Sendungsverfolgung pauschal 50 € oder kostenlos bei Abholung im Atelier. Bei Kauf dieses Werkes schenke ich dir ein mit Goldstift signiertes Leporello deiner Wahl.
Denkst du, dass Steine und Fossilien eine Art Zeitlosigkeit in sich tragen – dass sie Heilkräfte haben?
Ammoniten sind Meerestiere, ausgestorbene Kopffüßer, deren Schalen die Form einer Spirale hatten. Ein Ursymbol und für mich auch immer ein Symbol der Urzeit.
Das Bild AMMONIT (WASSERWESEN) zeigt einen Kopffüßler in leuchtenden Blautönen, kombiniert mit anderen Farbnuancen wie Grün, Violett und Weiß. Die Spiralen der Schale habe ich schwungvoll gemalt, damit sie wie in Bewegung wirken. Der Ammonit scheint lebendig, umgeben von einer aquatisch wirkenden Atmosphäre. Beim Malen habe ich die Ölfarben mit viel Malmittel verdünnt, lasierend übereinander gemalt und teilweise mit Walnuss-Sud überarbeitet, was organische Schatten erzeugt, die den Farben eine natürliche Tiefe verleihen.
Mein Ziel war es, den Ammoniten nicht fossil wirken zu lassen, sondern ihn wie ein lebendiges Wasserwesen aus einer anderen Zeit darzustellen. Dass sie vor 400 Millionen Jahren wirklich im Wasser geschwommen sind, können wir uns heute kaum noch vorstellen – geschweige denn diese Zeiträume!
Diese Wasserfossilien wurden im Hinduismus verehrt und waren heilig. Sie wurden für religiöse Zwecke verwendet und ihnen wurde heilende Eigenschaften zugesprochen, die das Wurzelchakra und gleichzeitig das dritte Auge stimulieren. Als Heilstein soll Ammonit auch das Herzchakra aktivieren und emotionale Blockaden lösen. Energetisch gilt Ammonit als Stein der Transformation: er unterstützt Veränderungen im Leben und fördert persönliches Wachstum.
„Barbara Meisners Bilder […] die ewig gleichen kosmischen Prozesse […] Der Mensch partizipiert qua seiner Geburt an der großen Erzählung von Vergänglichkeit und Transitorik. So bleibt nur das Leben des Geistes, bleibt die Kunst, mit der sich der Mensch denkend und schaffend vom Schrecken emanzipiert…“
Prof. Dr. Ralf Georg Czapla, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Vergleichende Literaturgeschichte, Universität Heidelberg