GARTEN DER KINDHEIT (ICH + ICH)
Original-Ölbild 190 x 240 cm, 2025, Ölfarbe, Schellack, Glimmer, irisierende Acrylfarben, Blattgold und -silber auf Leinwand
13.800,00 €
Verpackung und Versand (Inland) über eine Kunsttransportfirma oder kostenlos bei Abholung im Atelier. Bei Kauf dieses Ölbilds schenke ich dir das mit Goldstift signiertes Leporello: https://barbarameisner.de/produkt/mutter/
Dieses Werk ist auch als Kunstdruck erhältlich: https://barbarameisner.de/produkt/garten-der-kindheit/. Alle Kunstdrucke sind gedruckt auf archivfestem Büttenpapier mit pigmentierten Tinten, rückseitig handsigniert und datiert mit Künstlerstempel.
Wenn du an deine Kindheit denkst – welches Gefühl will auftauchen?
Das Bild zeigt eine Szene einer Mutter mit Kind, angelehnt an den Archetyp Maria und das Jesuskind. Es findet in einem Birkenhain statt, weil in meinem Geburtshaus im Ruhrgebiet hinten in dem kleinen Garten Birken standen, an die ich mich heute noch erinnern kann.
In silbrig-grünem Farbflimmern stehen Mutter und Kind in einem Strahlenfeld, mit einer Blattgold-Aura, die sich in ihrem ausgebreiteten Rock fortsetzt – wie eine geöffnete Blüte oder ein kosmisches Kleid aus Licht. In dieses Gewand habe ich das altägyptische Symbol der MERKABA hineingemalt. Merkaba bedeutet Himmelswagen. Damit ist gemeint, dass unser kristalliner Lichtkörper Kontakt zu höheren Dimensionen aufnehmen kann. Und gleichzeitig ist es ein Symbol, das die Polarität von Männlich und Weiblich vereint. Das Dreieck nach oben steht für das aufstrebend, aktiv-männliche Prinzip – das Dreieck nach unten symbolisiert das Empfangende-Weibliche. In der Merkaba kommen diese Pole zu einer Einheit.
Für mich ist das ein Heilungsbild, eine poetische Vision vom Nach-Hause-Kommen zu sich selbst. Es zeigt einen inneren Prozess: die liebevolle Umarmung der verletzten, kindlichen oder jugendlichen biografischen Anteile durch das eigene erwachsene Selbst. Das Ich hält das Ich. Es wird getröstet, angenommen, genährt – und damit verwandelt. Die Verletzlichkeit des kindlichen Anteils und die mütterliche Fürsorge treten in einen heilsamen Dialog. Ich + ich ist keine Spaltung, sondern ein Weg zur Ganzwerdung.
Dieses innere Halten und „Nachbemuttern“ ist ein tiefer Prozess der Integration. Wunden aus der Kindheit können sich durch liebevolle Zuwendung wandeln. Die Seele erinnert sich an das, was immer schon in ihr angelegt war: Licht, Verbindung, Heimat. So wie die Raupe, die zur Puppe und schließlich zum Schmetterling wird, durchlaufen auch wir Menschen in unserer inneren Entwicklung kraftvolle Verwandlungen.
Mutter und Kind stehen in einem Meer von rosa-roten Anemonen. Rechts im Hintergrund habe ich eine Art Lichtgewässer oder Wiese gemalt zwischen den vom Wind bewegten Birken. Anemone bedeutet im Griechischen wörtlich „Tochter des Windes“. Im Deutschen daher bekannt als „Windröschen“. Anemonen werden oft als Frühlingsboten wahrgenommen und symbolisieren den Beginn neuer Dinge, Vorfreude und Hoffnung. Aber sie stehen auch für Vergänglichkeit – also auch hier wieder das Gesetz der Polarität. In der griechischen Mythologie entspringt die „Windblume“ nämlich den Tränen von Aphrodite, als sie um den Tod von Adonis trauert.
Dieses innere Bild „Garten der Kindheit (ich + ich)“ habe ich schon 2024 in meiner morgendlichen Kontemplation empfangen und in mein kleines Morgenbüchlein skizziert. Dort steht außerdem auch noch das Wort und Symbol ANKH. Das ist der Schlüssel, den das Kind in der Hand hält – der Himmelsschlüssel, weil wir alle Kinder des Universums sind. Ankh ist der Schlüssel zu unserem Heim im Kosmos. Er liegt in der fünften Kammer des Herzens und erinnert uns an unsere rein geistig-seelische Natur, die für eine kurze Zeit eine menschliche Erfahrung macht, bevor wir in unsere Heimat im Licht zurückkehren.