JEDEM SEINE SONNE Nr. 27

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Dieses Original ist verkauft. Eine erneute Interpretation dieses Motivs ist auf Anfrage möglich.

Dieses Werk ist auch als Kunstdruck erhältlich. Alle Kunstdrucke sind gedruckt auf archivfestem Büttenpapier mit pigmentierten Tinten, rückseitig handsigniert und datiert mit Künstlerstempel.

JEDEM SEINE SONNE Nr. 27
Original-Ölbild 18 x 24 cm, Ölfarben, Schellack, Walnuss-Sud, Schlagmetall oder Blattgold, Blattsilber, Glitter auf Leinwand

Das Unikat ist auf der Rückseite datiert und signiert. Verpackung und Versand (Inland) mit Sendungsverfolgung pauschal 12 € oder kostenlos bei Abholung im Atelier. Bei Kauf eines Werkes erhältst du zusätzlich mein mit Goldstift signiertes Leporello STRAHLEN als Geschenk.

Sylvia bestellte ihre eigene Sonne – die Nummer 27 in rot-gold.

Sylvia lernte ich auf der Feier zum 60. Geburtstag meiner Freundin Sabine kennen (siehe Sonne Nummer 14). Kurz darauf besuchte sie mich in meinem Sommeratelier 2025 in Weißenbrunn. Sie leitet eine Naturheilpraxis in Schwabach – einer Stadt, die für ihre lange Tradition als Goldschlägerstadt bekannt ist. Passend dazu brachte sie mir freundlicherweise einige Heftchen echtes Blattgold mit, das ich in ihre Sonne Nr. 27 verarbeitete. Auch für die Zeichnung BERGBEWUSSTSEIN kam ihr Gold zum Einsatz.

Bei ihrem Besuch schenkte sie mir zudem eine besondere Pflanze: die ‚Tausendmutter‘, auch ‚Brutblatt‘ genannt. An ihren Blatträndern entstehen kleine Jungpflanzen, die bereits Wurzeln tragen, abfallen und sofort weiterwachsen können – ein erstaunliches Sinnbild für Fülle und Weitergabe. Wir unternahmen einen gemeinsamen Waldspaziergang, und anschließend betrachtete sie meine kleinen Sonnen. Schließlich bestellte sie ihre eigene – in Rot-Gold. Ich malte zwei Varianten und schickte ihr diejenige, die sie für sich auswählte.

Ihre Sonne Nr. 27 steht heute in ihrer Praxis im Bücherregal. Fast wirkt es, als hätte sie ihren Platz dort selbst gefunden. In einer Naturheilpraxis zu stehen, ist kein Zufall – es ist, als würde sie dort auf ihre Weise heilsam scheinen. Sylvia schreib mir: „Die Sonne steht tatsächlich immer noch an dieser Stelle – weil der Raum kein eigenes Fenster hat, aber durch die Sonne viel heller wirkt… und jetzt stehen auch meine eigenen Öle davor, die ich im letzten halben Jahr entworfen habe – als Antwort auf die Erfahrungen und Strömungen, die ich gespürt habe: Sie heißen: Lichtwerk, Schutzmantel, in Stürmischen Zeiten…“

In dieser Begegnung verbinden sich mehrere Ebenen: das Gold als Träger von Licht und Wert, die heilende Arbeit in ihrer Praxis und das Bild der ‚Tausendmutter‘, die Leben unaufhörlich weitergibt. So wird die kleine Sonne selbst zu einem Symbol der Weitergabe – von Energie, von Wärme, von innerem Reichtum. Sie wirkt dort nicht nur als Bild, sondern vielleicht auch als stiller Impulsgeber für all jene, die diesen Raum betreten.

 

Die Sonnen eignen sich als besondere Herzensgeschenke – Kleine Lichtquellen, Begleiter im Alltag oder strahlender Akzent im eigenen Raum.

Die Sonne steht für Lebensfreude, das Selbst-Bewusstsein und die eigene Strahlkraft. Ich folge da der demokratischen Idee von Joseph Beuys, dass die Teilhabe an Kunst sozial transformierend wirkt und Kunst jedem zugänglich sein muss: Jedem Menschen sein Sonnenbild!

Wär‘ nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt‘ es nie erblicken; Läg‘ nicht in uns des Gottes eigne Kraft, Wie könnt‘ uns Göttliches entzücken!
Johann Wolfgang von Goethe