Vorschau des Leporello

MUTTER

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MUTTER

Als inneres Bild habe ich 2024 in einer morgendlichen Kontemplation GARTEN DER KINDHEIT (ICH + ICH) > https://barbarameisner.de/produkt/garten-der-kindheit-ich-ich/ empfangen: Durch die Mutter kommen wir ‚in carne‘ (lat.), in das Fleisch, auf die Erde. Das langsame Menschwerden ist jedoch mit vielen Wunden verbunden, die es im Laufe des Lebens aufzudecken und zu heilen gilt. Für mich ist dieses Bild daher eine poetische Vision vom Nach-Hause-Kommen zu sich selbst. Es zeigt einen inneren Prozess: die liebevolle Umarmung der verletzten, kindlichen oder jugendlichen biografischen Anteile durch das eigene erwachsene Selbst.
Das Ich hält das Ich. Es wird getröstet, angenommen, genährt – und damit verwandelt.

Dieses innere Halten und ‚Nachbemuttern‘ ist ein tiefer Prozess der Integration. Die Seele erinnert sich an das, was immer schon in ihr angelegt war: Licht, Verbindung, Heimat. So wie die  Raupe, die zur Puppe und schließlich zum Schmetterling wird, durchlaufen auch wir Menschen in unserer inneren Entwicklung kraftvolle Verwandlungen.

Das altägyptische Symbol der MERKABA auf dem Rocksaum bedeutet Himmelswagen. Das Dreieck nach oben steht für das aufstrebend, aktivmännliche Prinzip – das Dreieck nach unten symbolisiert das Empfangende-Weibliche. In der Merkaba kommen diese Pole zu einer Einheit.

„Die Mutter im Werk von Barbara Meisner erscheint fast göttlich – in Anlehnung an die Mutter Gottes, die uns nährt, schützt und in tiefer Spiritualität mit uns verbunden ist. Barbaras für mich so einzigartige Malerei hat eine unglaubliche Tiefe und zeigt uns ganz wunderbare Welten.“
Katja Ott, Gallery Director of B & E, International Fine Art Düsseldorf