MU KIYAGA – ZWISCHEN DEN WELTEN

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13.800,00 

Dieses Gemälde wurde als Auftragsarbeit realisiert – gerne entwickle ich auch für dich ein individuelles Original-Ölbild, das sich stimmig in deine Arbeits- oder Wohnräume einfügt.

MU KIYAGA – ZWISCHEN DEN WELTEN
Original-Ölbild 140 x 260 cm, 2025, Ölfarbe, Schellack, Walnuss-Sud, mit Gummiarabicum aufgeklebte zerkleinerte Walnussschalen, irisierende Acrylfarbe, Glimmer auf Leinwand (mit Ösen zum Hängen – ohne Keilrahmen)

13.800,00 €

Ein Geschäftsmann aus der Nähe von München, der überwiegend in Afrika arbeitet, bat mich, für seine deutsche Wohnung ein großes Gemälde für seine leere Wand über dem Sofa zu kreieren. Da er sein Leben zwischen Afrika und Deutschland verbringt, fühlt er sich oft zwischen den Welten. Also lautete der Titel des Bildes MU KIYAGA – ZWISCHEN DEN WELTEN.

Seine Idee war, diese beiden Welten anhand von unterschiedlichen Gewässern darzustellen. Das Bild sollte optisch diagonal geteilt werden und trotzdem eine Einheit bilden. Links deutsche Flüsse und Seen – eher dunkel, grün-braun in der Farbigkeit und mit Fischen wie dem Hecht, mit Flusskrebsen und Teichmuscheln. Zusätzlich sollte seine kleine Tochter, die in Deutschland lebt als Meerjungfrau in diesem Teil des Bildes erscheinen.

Auf der rechten Seite stellte er sich die farbenprächtige Unterwasserwelt des Tanganjikasees vor: vor allem die endemischen Buntbarsche (Cichliden), dazu Wasserschildkröten, Garnelen, Muscheln, Schnecken und spezifische Wasserpflanzen. Die Buntbarsche nannte er mir genau mit Namen: Tilapiafische, Vielpunkt-Fiederbartwels, die Synodontis multipunctatus, silbrig schimmernde Schwarmfische mit dem märchenhaften Namen Prinzessin von Burundi, den Tanganjika-Beulenkopf, den Cyphotilapia frontosa, die Petrochromis, Tropheus, Schachbrett-Schlankcichlide und die Sleek Lates. 🐟

Dieses Bild war ja nicht meine Idee oder ‚geführt‘ wie sonst oft und so musste ich mich richtig in die Thematik reinarbeiten – habe mir Filme über die Wasserwelt des afrikanischen Tanganjikasees angesehen, gegoogelt, nachgelesen und über Wochen Skizzen gemacht. Zuerst mit Photoshop, um die grobe Aufteilung der ganzen einzelnen Elemente zu haben, um schließlich nach dem Ausdruck der digitalen Photoshop-Skizze dieses analoge ÖLPASTELL MU KIYAGA mit Ölpastellen und Aquarellfarben auf Büttenpapier zu malen.

Im Sommer 2025 konnte ich diese großformatige Malerei realisieren – ich durfte glücklicherweise im Dorf meines Vaters eine offene Scheune nutzen, die sich gerade im Umbau befand. Zwei Monate malte ich täglich von morgens bis abends in meinem offenen ‚Sommeratelier‘. Ich schwörrre … zu dieser Zeit war ich Expertin in Sachen Tanganjikasee-Fische 😉. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes eingetaucht in diese herrliche Unterwasserwelt.

„Ich liebe das Bild sehr, es hat einen perfekten Platz bei mir gefunden und ich freue mich jeden Tag darüber. Vielen Dank nochmal von Herzen für dieses wunderschöne Bild.“