Aus der 6er-Serie INNERES LICHT – 01 INNERES NACHTLICHT

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Aus der 6er-Serie INNERES LICHT – 01 INNERES NACHTLICHT
Original-Ölbild 100 x 120 x 4 cm, 2023
Ölfarbe, Schellack, Walnuss-Sud, irisierende Acrylfarbe auf Leinwand

Diese sechsteilige Serie ist als Einheit gedacht und bleibt in ihrer ursprünglichen Zusammenstellung bestehen. Bei Interesse an einem einzelnen Motiv male ich das Bild neu – individuell und eigens für die betreffende Person.

2.400,00 €

Verpackung und Versand (Inland) pauschal 50 € oder kostenlos bei Abholung im Atelier. Bei Kauf eines Ölbilds schenke ich dir ein mit Goldstift signiertes Leporello deiner Wahl: https://barbarameisner.de/spirit/

Dieses Werk ist auch als Kunstdruck erhältlich: https://barbarameisner.de/shop/?jsf=jet-woo-products-grid&tax=product_cat:68

Wie erlebst du dein Inneres Licht? Sind das deine Träume in der Nacht – wenn dein Tagbewusstsein schweigt? Oder Ideen am Tag? Wenn dir beispielsweise plötzlich ein Licht aufgeht..? Oder ist das Innere Licht für dich ein anderer Begriff für deine Seele und dein wahres Selbst?

Mein Inneres Licht finde ich in der Stille: ich wende ich mich jeden Morgen nach innen, tauche ein in den Raum meines Bewusstseins – in meine Seele, die mich führt. In der Hingabe entsteht Weite, ein Empfangen. Vor meinem inneren Auge erscheinen leuchtende Kreise und Strahlen – wie Sonnen, wie glitzernde Wasserreflexe, wie das feine Geflecht von Nervenzellen oder das leuchtende Myzel in der Erde.

Meine Kunst speist sich aus diesen inneren Welten. Ich bin die Bergfrau und schürfe Untertage das Schwarze Gold aus der Dunkelheit, um es nach oben ins Licht, in die Sichtbarkeit zu fördern. Aus dieser Innenschau entstehen meine Werke.

„Da [im Werk von Barbara Meisner] kommt ein neuer Kosmos, der sich aus der eigenen Struktur heraus nährt.“
Dr. Gabriele Uelsberg, Direktorin des LVR-LandesMuseum Bonn a. D.

Die Farbigkeit von INNERES NACHTLICHT reicht von hellblauen bis tief schwarzblauen Tönen und bedeckt einen silbrig, violett-grünen Hintergrund, der nur noch teilweise durchschimmert. Schellackstellen, die zu einer Art Haut getrocknet waren, habe ich mit irisierender Silberfarbe bemalt sowie Glitter und pudrig-weißes Metallpulver gestreut, um Lichtpunkte zu setzen. Kreisförmige Gitterstrukturen und strahlenartige Pinselbewegungen habe ich in mehreren Schichten mit verdünnter Ölfarbe, Malmittel, Balsamterpentin, Schellack und Walnuss-Sud übereinander gemalt, um eine pulsierende Tiefe aus der Mitte zu erzeugen.

Vieles entsteht bei meinen Malprozessen intuitiv, ich weiß in dem Moment einfach, was fehlt und welche Farben und Materialien ich nehmen muss. Das ist einerseits Erfahrung, anderseits Hingabe an die Führung der göttlichen Quelle.

„Es gibt eine unsichtbare und es gibt eine sichtbare Welt. Zur unsichtbaren Welt gehören die nicht wahrnehmbaren Kraftzusammenhänge und Energieabläufe, gehört auch das, was man gewöhnlich das Innere des Menschen nennt. Der Mensch ist eine Bodenstation für etwas viel Größeres, und Kunstwerke sind Erdstationen, die etwas aus sich entlassen, was metaphysischen, spirituellen Charakter hat.“
Joseph Beuys